
Unter dem Corporate Design (CD) fast man das visuelle Erscheinugsbild innerhalb der Corporate Identity (CI) eines Unternehmens zusammen.
Ziel des Corporate Designs ist es, ein klares und eindeutiges sowie positives Bild der Corporate Identity bei der Zielgruppe des Unternehmens zu schaffen, um eine Wahrnehmbarkeit in der Flut von Informationen und visuellen Reizen zu gewährleisten.
Da die visuelle Wahrnehmung beim Menschen besonders stark ausgeprägt ist, können Bilder im Vergleich zu Texten sowohl die Aufmerksamkeit stärker erregen, als auch länger im Gedächtnis haften bleiben. Aus diesem Grund muss in der Kommunikation eines Unternehmens die Gestaltung einen sehr hohen Stellenwert einnehmen.
Die Grundidee des Corporate Designs ist es, das Leitbild eines Unternehmens durch Design-Maßnahmen nach innen und außen optisch identifizierbar zu machen.
Ein funktionales Erscheinungsbild soll folgende Kriterien erfüllen:
* Aufmerksamkeitswert
* Prägnanz
* Eigenständigkeit
* Wiedererkennungswert
* Langlebigkeit
* Variationen und Ausbaufähigkeit
* Ästhetik
* Modernität (zeitgemäßes Empfinden)
* Emotionale Steuerung
Das Corporate Design enthält folgende wesentliche Bestandteile
* Logo
* Hausfarbe
* Hausschrift
* Gestaltungsraster
Diese vier Bestandteile werden konstante Gestaltungselemente genannt. Sie dienen als einheitliche Konstanten zum Erkennen und Unterscheiden des Unternehmens.
Unter der Corporate Identity (auch CI) versteht man die Gesamtheit von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild eines Unternehmens und seiner am Markt angebotenen Produkte und Leistungen.
Im Lexikon der Betriebswirtschaft wird Corporate Identity als Ziel definiert, als "anzustrebende Einmaligkeit bzw. Persönlichkeit eines Unternehmens, die dieses unverwechselbar macht und damit den relevanten Bezugsgruppen der Umwelt ... erlaubt, das Unternehmen in seiner Einmaligkeit zu erkennen, sowie den Mitarbeitern ermöglicht, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren." (Schneck 2000, S. 199)
Der Entwicklung einer Corporate Identity liegen folgende Fragen zugrunde, die das Unternhemen für sich klären muss:
* Wie sehen wir uns?
* Wie werden wir von anderen gesehen?
* Wie würden wir uns gerne sehen
Nach Klärung dieser Fragen kann ein Unternehmen bzw. eine beauftragte Agentur darangehen ein ganzheitliches Corporate-Identity-Konzept zu entwickeln, das im Wesentlichen auf folgenden Elementen basiert:
* Corporate Design (Unternehmenserscheinungsbild)
* Corporate Communication (Unternehmenskommunikation)
* Corporate Behaviour (Unternehmensverhalten)
Ein Unternehmen sollte also bei seinem Corporate-Identity-Konzept darauf achten alle Bestandteile, Design, Kommunikation und Verhalten, zu berücksichtigen, um ein einheitliches, durchgängiges Bild seiner Persönlichkeit zu gewährleisten.
Der Hauptzweck der Corporate Identity ist also dem Unternehmen extern eine einzigartige Identität oder Persönlichkeit zu verleihen sowie ihm eine starke Wettbewerbsposition zu sichern und intern für eine starke Unternehmensidentifikation der Mitarbeiter zu sorgen.
Der Begriff der Corporate Identity (CI) wird häufig mit dem Begriff des Corporate Design (CD) verwechselt, welcher seinerseits nur einen Teilbereich der Corporate Identity darstellt.
Grafikdesign ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die künstlerische Erstellung und Gestaltung von visuellen Inhalten in verschiedenen Medien, die sich als Teil der visuellen Kommunikation an kommunikativen Funktionen und kommerziellen Aufträgen orientiert. Formen und Anwendungsgebiete sind Bilder und Bildhaftes aller Art, mit denen Informationen formalisiert und visualisiert werden. Hauptanwendungsgebiete des Grafikdesigns sind u. a. Werbung, Leit- und Informationssysteme, Printmedien. Beim Grafikdesign kommen vielfältige künstlerische und technische Mittel zum Einsatz.
Der Begriff Grafikdesign wurde von William Addison Dwiggins (1880-1956) 1922 geprägt. Vorher waren Drucker, Typografen, Schriftsetzer, Grafiker und Designer oft ein und die selbe Person. Heute sind Grafik-Design und Visuelle Kommunikation eine Untergruppe des Kommunikationsdesigns.
Neben den klassischen Printmedien wie Zeitschriften und Büchern sind auch elektronische Medien mit interaktiven Eigenschaften die Anwendungsgebiete des Grafikdesigns. Mögliche Tätigkeitsfelder beim Grafikdesign sind Typografie, Illustration, Fotografie, Druckgrafik, DTP (Desktop publishing), Werbung, Branding, Corporate Design als Teilbereich der Corporate Identity, Ausstellungen, Film etc.
Seit mehreren Jahren beschränke sich das klassische Grafikdesign nicht mehr nur auf das Gestalten von und mit grafischen Formen. Deshalb wird zunehmend der Begriff Kommunikationsdesign als ein Oberbegriff angenommen, der neben der Visuellen Kommunikation auch noch die Verbale und die Audiovisuelle Kommunikation beinhaltet.
Das Logo ist der wesentlichste Bestandteil des Corporate Designs eines Unternehmens. Es ist die komprimierteste Form der Unternehmensdarstellung. Das Logodesign (die Gestaltung des Logos) zählt zu den schwierigsten Aufgaben, wenn es um die Schaffung eines Corporate Designs geht.
Folgende wesentliche Fuktionen und Eigenschaften soll ein Logo erfüllen:
Der Begriff Logo wird heufig mit dem Begriff des Signets verwechselt. Während das Signet ein reines Bildzeichen ist (z.B. Mercedes-Stern), besteht das Logo gerade nicht aus reinem Bild sondern aus Schrift. Das Wort Logo kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "sinnvolles Wort". Beispiele für reine Logos sind "ADAC" oder "IKEA". Aber auch die Kombinationen aus Bild und Schrift wird unter der Kategorie der Logoarten zusammengefasst.
Markenrechtlich wird zwischen Bildmarke, Wortmarke und Wort-Bild-Marke unterschieden.
Typo3 ist der Marktführer im Bereich der Open Source Content Management Systeme. Es kann lizenzfrei genutzt werden. Die große Entwickler-Gemeinde sichert Typo3 als zukunftssichere Investition ab. Da bereits tausende Extensions Erweiterungen) für Typo3 programmiert wurden, findet sich für fast jede benötigte Funktion eine bereits programmierte Lösung. So dass selbst komplexe Webprojekte schnell und stabil umgesetzt werden können.
Ganz allgemein bezieht sich Webdesign auf die funktionale und (werbe)wirksame Gestaltung einer Internetpräsenz. Es geht dabei um die Konzeption und praktische Umsetzung von Internetauftritten, wie die Erstellung von Firmenpräsentationen. Webdesign hat dabei die Aufgabe ästhetische und psychologische Gesichtspunkte in die Stukturierung der Inhalte sowie bei der Gestaltung der Navigation einzubeziehen, um die Inhalte einem möglichst großen Anwenderkreis zugänglich zu machen.
Weiterhin muss beim Webdesign auf die medienspezifischen Eigenschaften des Internets Rücksicht genommen werden. So unterscheidet sich die Art und Weise wie Design und Gestaltung stattfindet erheblich vom Bereich des Grafikdesigns.